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ISBN/EAN: 978-3-7705-6849-9
Einband: kartoniertes Buch
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Herausgeber:
Antonia Villinger
Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
300 S., 8 s/w Illustr., 1 farbige Illustr., 2 s/w
Format (T/L/B):
2 x 23.6 x 15.5 cm

Hersteller:
Brill Deutschland GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Robert-Bosch-Breite 10
DE 37079 Göttingen


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Fossile Fiktionen

Kohle als Energiequelle in der Literatur von 1850 bis zur Gegenwart, Literatur und Ökonomie 13

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Beschreibung

Die Klimakrise und die Forderung nach einer nachhaltigen Energiewende prägen die gesellschaftspolitischen Diskussionen. Vor dem Hintergrund gehen die Beiträge aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive der Darstellung von Braun- und Steinkohle in der Literatur von 1850 bis zur Gegenwart nach. Angelehnt an die Energy und Environmental Humanities untersuchen sie die Präsentation fossiler Energien in unterschiedlichen Regionen (Ruhrgebiet, Lausitz, Schlesien) sowie in verschiedenen Gattungen wie der Familienzeitschrift Die Gartenlaube, Reportagen oder Science-Fiction-Literatur. Als Wissensobjekt stößt Kohle Transformationen an, zugleich durchläuft sie selbst Veränderungen. Das zeigt sich in Texten von u.a. Annette von Droste-Hülshoff, Wolfgang Hilbig oder Jules Verne sowie in geologischen, stofflichen und ästhetischen Kohlekontexten. Fossile Fiktionen bietet somit einen Einblick in die literarische Auseinandersetzung mit fossilen Energien und deren kultureller Bedeutung.

Über Antonia Villinger

Antonia Villinger, Dr., ist Postdoktorandin am DFG-Graduiertenkolleg Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen an der FAU Erlangen-Nürnberg. 2021 promovierte sie mit einer Studie zu Schwangerschaftsdarstellungen in den Dramen Friedrich Hebbels. Sie forscht, lehrt u. publiziert u.a. zu romantischen Autorinnen, Kohletexten, literarischen Gruppenformationen. Sie leitet zudem das DFG-Netzwerk Energie und Literatur.